„Ich kann, weil ich will, was ich kann.“
Immanuel Kant vertrat die Position, dass Motivation ausreicht, um Ziele zu erreichen. Dies gilt jedoch nicht für alle Situationen – besonders nicht, wenn wirtschaftliche und ethische konkurrieren. Das Zitat spiegelt die Idealvorstellung – man muss nur wollen. Es ist doch so einfach.

Doch auf den Fußballplatz steht ein Gegner, der genauso denkt, der die gleichen Rituale hat.
Eine Konkurrenzsituation um ein begrenztes Gut, wie die Vergabe von 3 Punkten.

Eine bewusste Verknappung schafft die Konkurrenz, schafft die Motivation. Eine Abschottung grenzt aus, und der Preis ist hoch.

Ist der Fußball in seiner heutigen Form mit dem Leistungsziel noch zeitgemäß?
Die Arbeitswelt zeugt vom Gedanken der Balance zwischen Wohlbefinden und Leistung. Eine gelungene Work-Life-Balance ist relevant für die Zufriedenheit und Gesundheit der Mitarbeitenden.

Ist es für den Fußball nicht Zeit sich zu einem ausgeglichenem Leistungs- und Wohlbefinden zu entwickeln? Alle ins Boot zu nehmen. Verantwortung für eine gesamte Gesellschaft?

  • Wie wäre es mit einer gemeinsamen Pressekonferenz des Vereins von Frauen und Männer?
  • Wie wäre es, mit einer Auszeichnung eines gesamtdeutschen Meisters.

Deutscher Meister sind die Frauen und Männer von Bayern München, gefolgt von dem Zusammenschluss von BVB Dortmund und Turbine Potsdam, vor den Männern und Frauen der TSG Hoffenheim.

Verantwortung heißt sein Handeln zu entwickeln und neue Wege zu gehen, mit Menschen die das Leben bereichern. Ein Streben nach einer Sache schließt nicht ein anderes Streben aus, dass sich vielleicht gleich anhört. Verantwortung heißt sich bewußt machen, was noch mehr möglich ist.