Können Fußballerinnen kämpfen?


Das Dilemma im FFussball und die Notwendigkeit einer aussenstehenden Hilfe

Zweifelsohne, der Kampf auf dem Spielfeld liegt den Fußballerinnen. Aber wie sieht es aus in den Managementebenen der Vereine? Während Vereine FFC Frankfurt oder Turbine Potsdam eigenständig sind, haben sich Vereine wie VfL Wolfsburg oder Bayern München sich zur Aufgabe gemacht, beiden Geschlechtern eine Fussballheimat zu geben.

Befindet sich der FFussball aber nicht in einem Dilemma?

Während die erstgenannten in einen finanziellen Überlebenskampf befinden und der Alltag eine strategische Weiterentwicklung behindert, profitieren die beiden anderen von den gefüllten Vereinskassen. Sie haben gar nicht die Notwendigkeit sich strukturell und organisatorisch zu entwickeln. Für sie wird gesorgt. Aber was ist, wenn der Versorger wegfällt oder der vorgegebene Rahmen enger wird? Dass es bei den begnadeten Vereinen es kränkelt zeigen folgende Beispiele.

Eine besondere Geschichte schrieb  der FC Bayern vor einigen Jahren, als gemeinsam auf den Marienplatz die deutschen Meisterschaften der Männer und Frauen gemeinsam gefeiert wurde. Die Verantwortlichen sehen es nicht für nötig an den jüngeren Nachwuchsbereich zu fördern. Es werden die Talente ab U16 „eingekauft“. Obwohl der DFB 2017 München als bayerischen Standort für eine Mädchentalentförderung auswählte, war die Maßnahmenliste lang.
Wolfsburg agiert anders. Sie kümmern sich bereits ab der U11 um die Juniorinnen. Wer in Wolfsburg das Sagen hat zeigt das Feierverbot 2017. Die Frauen durften ihre Meisterschaft nicht feiern bis die Männer den BuLi-Klassenverbleib sicher hatten.

Die beiden Modelle haben enorme Schwächen. Aber wie kann der gordische Knoten gelöst werden?

Diese Situation können nur die Gönner und Sponsoren lösen, also Unternehmen die soziale Verantwortung, Diversity ernst nehmen, indem sie den Frauen vertraglich einen festen Betrag zukommen lassen. Klar ist aber das dadurch auch Pflichten entstehen und somit die Notwendigkeit sich zu entwickeln. Für die entsprechende Humanpower ist durch das Finanzierungsmodel gesorgt.

Ein Verteilschlüssel könnte sich an der Mitgliederverhältnis von Mann und Frau beim DFB orientieren. Er ist etwa 1:6 .

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